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Jun 02 2017

Immobilienmarkt in Deutschland: Wohnpreise in Metropolen

immo

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt erlebt seit einigen Jahren einen hohen Aufschwung und ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein.

Im Durchschnitt stiegen die Preise für Wohnimmobilien mit rund 4,8 %. Die Gründe hierfür sind in erster Linie die günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Zum einen sind die Kosten von Immobilienkrediten durch das Niedrigzinsniveau massiv gesunken und zum anderen haben die günstige Beschäftigungssituation und steigende Einkommen die privaten Haushalte mutiger werden lassen. Der starke Anstieg in den städtischen Regionen kann auf den anhaltenden Re-Urbanisierungstrend und die gestiegene Zuwanderung zurückgeführt werden.

Die Situation in den sechs größten Städten Deutschlands unterscheidet sich deutlich vom Rest der Republik: Hier zeigt sich eine Abkopplung der Preise für Wohneigentum von der Entwicklung der verfügbaren Einkommen. In den sechs Metropolen stiegen die Wohnimmobilienpreise seit 2007 nominal um mehr als 50 % und somit um rund 45 Prozentpunkte mehr als die verfügbaren Einkommen im gleichen Zeitraum.

Preistreibend ist der hohe Zuzug in die Großstädte, zumal die dortige Lebensqualität durch eine neue und urbane Stadtkultur stetig zugenommen hat, und das zu starre Angebot an Wohnraum.

Aber nicht nur für private Haushalte stieg die Attraktivität des deutschen Immobilienmarktes: Zunehmend mehr Investoren, auch aus dem Ausland, nutzen das Niedrigzinsniveau und sehen die moderaten aber sehr stabilen Renditen bei Miet- und Kaufobjekten als einen großen Vorteil.

Dieser drastische Anstieg der Preise zeigt den aktuell hohen wohnungspolitischen Handlungsbedarf in den Metropolen, da die Gefahr besteht, dass Wohnimmobilien in den Metropolen vermehrt zu Spekulationsobjekten werden. In den kommenden Jahren sollte sich die Politik an folgenden drei Leitlinien halten:

  1. Es sollte mehr Bauland zur Verfügung gestellt werden, ob durch Nachverdichtung oder Erschließung neuer Stadtviertel in Randlagen. Eine wichtige Voraussetzung ist hierbei die infrastrukturelle Erschließung dieser Gebiete.
  1. Die Verschärfung der Mietpreisbremse oder ein ähnlicher Eingriff in den Preismechanismus des Mietmarktes sollte vermieden werden.
  1. Die Preise für Wohneigentum sollten nicht durch zu strenge Bauauflagen noch weiter in die Höhe getrieben werden.

Eine Rückschlaggefahr an den Immobilienmärkten der Metropolen fällt trotz der aktuellen Entwicklung gering aus, zumal die Nachfrage und die Zuzugsquoten weiterhin stabil bleiben werden.

Im Allgemeinen ist der Aufschwung auf dem Immobilienmarkt nicht von einer übermäßig gesteigerten Kreditvergabe getrieben. In den vergangenen Jahren hat sich die Vergabe von Krediten durchaus beschleunigt, jedoch sind Dauer und Höhe des Anstiegs im Vergleich zu Spanien, Irland oder USA zu Zeiten dortiger Immobilienpreisübertreibungen, relativ gering. Die Verschuldung privater Haushalte im Verhältnis zum verfügbaren Einkommen ist nach wie vor moderat und lässt keine Rückschlüsse auf eine massive Verschuldung zu.

Filed Under: Germany, Neuigkeiten

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